Rollikids in Tansania

Begegnungen, die bewegen und verbinden

Dank vieler privater Spenden und mit der Zusage der Georg-Kraus-Stiftung für eine Spende über 5.000 Euro, die für Rollstühle und Material eingesetzt werden sollen, fuhren Ute Herzog und Shamal Ismail nach Tansania.

Bericht über das Rollikids-Projekt ›Rollstuhl-Mobilität und Sport für Kinder in Tansania‹

Die Idee für ein rollikids Projekt ›Rollstuhl-Mobilität und Sport für Kinder in Tansania‹ entstand im Spätsommer 2024. Schon vorher hatte ich über David und Lisa Lebuser Kontakt zur Kinderärztin Dr. Theresa Harbauer und dabei von ihrem Engagement in Tansania erfahren.

Theresa Harbauer ist Initiatorin und Leiterin des Vereins Haydom-Friends e. V. und unterstützt seit 14 Jahren eine Klinik mit Schwerpunkt der Versorgung von Kindern mit Spina Bifida und/oder Hydrocephalus. Sie hat dort zwei Jahre gelebt und inzwischen mit dem lokalen Team und Kooperativen vor Ort eine Nachsorge und ein Mobilitätsprogramm auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit dem CCBRT, einer lokalen ambulanten Rehabilitationseinrichtung in Tansania und der Initiative Smallsteps-Skatepark, stellen sie die Rollstuhlversorgung-, Reparatur- und auch die Einweisung in den Rollstuhl sicher. Im Rahmen dieses Engagements fährt sie zweimal jährlich zur Nachsorgewoche der Kinder nach Tansania. Zu diesen Wochen kommen jeweils bis zu 50 Kinder mit ihren Müttern und auch einigen Vätern aus allen Teilen Tansanias zusammen.

Im Januar 2020 fuhren David und Lisa, sowie Jens Naumann nach Tansania, um über Crowdfunding Gelder für ein ›House of Hope‹ des Haydom-Friends Projekts zu sammeln. Dieses Haus soll so ausgestattet werden, dass dort für Eltern und Angehörige der Kinder in der Klinik neben Raum für Übernachtung auch Platz für Trainings-, Spiel- und Sportangebote vorhanden ist, was insbesondere auch für die Nachsorgewochen enorm wichtig wäre. Noch werden weitere Spenden gebraucht, um dieses Vorhaben umsetzen zu können. Informationen und Spendenmöglichkeit unter www.haydom-friends.org.

Eine dieser Nachsorgewochen wollte ich nun gerne kennen lernen, um beurteilen zu können, wie wir DRS-Rollikids uns einbringen und unterstützen können. Ebenfalls wollte ich eruieren, inwieweit sich dies auch auf andere Orte in Tansania übertragen lässt und ob eine Kooperation mit den Behindertensportverbänden und dem Rollstuhlsport in Tansania angebahnt werden kann, um damit zum Aufbau des Mobilitätstrainings und des Kinder- und Jugendrollstuhlsports in Tansania beitragen zu können. Dank vieler privater Spenden stand bereits Anfang 2025 fest, dass wir dieses Vorhaben im Herbst 2025 realisieren konnten. Dazu kam die Zusage der Georg-Kraus-Stiftung für eine Spende über 5.000 Euro, die wir für Rollstühle und Material einsetzen konnten. Über das CCBRT haben wir zehn Rollstühle bestellt, von denen fünf vor Ort in Haydom zur Verfügung standen.

Mit vollbepackten Koffern und Taschen nach Tansania

Da Rollstuhlskater David aus persönlichen Gründen ausfiel, fragte ich Shamal Ismail, als erfahrenen Übungsleiter und selbst Rollstuhlnutzer, ob er mitreisen möchte. Er sagte sofort zu und im Nachhinein durfte ich feststellen, dass ich keinen besseren Ersatz für David hätte finden können.

David bat mich Skateboards, Helme und Schoner mitzunehmen. Zudem hatte ich Bälle, Bänder, Hütchen und anderes Sportmaterial besorgt. So starteten Shamal und ich am 9. Oktober mit zwei vollgepackten großen Koffern, zwei großen Rücksäcken, zwei Rollstühlen, einem Kleinkindrollstuhl (Duplikart, gespendet von 4ma3ma) und zwei weiteren Rücksäcken auf unsere abenteuerliche Reise nach Tansania.

In Arusha fuhren wir zu einem etwa 25 Kilometer entfernten Skatepark und Sportplatz und lernten dort den sehr engagierten Sporttrainer und Skateboarder Gilliard kennen. Shamal ließ es sich nicht nehmen, den staunenden Kids vor Ort zu zeigen, was er an Fahrtechniken im Skatepark so draufhat; anschließend spielte er mit ihnen Basketball. Die Atmosphäre unter den jugendlichen Sporttreibenden war voller Bewegungs- und Spielfreude und gegenseitiger Rücksichtnahme.

Am folgenden Tag fuhren wir mit Dr. Theresa Harbauer, zwei weiteren Ärztinnen und dem Sporttrainer Gilliard in das Dorf Haydom zum dortigen Lutheran Hospital. Das viele Gepäck – Theresa und Gilliard hatten mindestens genauso viel wie wir – wurde auf das Dach eines Landcruisers geschnürt. Ob das bei den dortigen Straßenverhältnissen hält? Auf dem Weg nach und in Haydom wurde uns sehr schnell klar, dass die Rollstühle in Tansania weitaus geländetauglicher sein müssen. Shamal erwies sich zum Glück trotz der kleinen Vorderräder seines Rollstuhls als sehr geländegängiger ›wheeler‹. Dennoch ist es sehr mühsam und auch nicht ganz ungefährlich mit dem Rollstuhl auf den Straßen zu fahren. Bürgersteige gibt es relativ selten und wenn, dann sind sie häufig noch schlechter mit Rollstuhl zu befahren als die Straßen. Die meisten Straßen sind entweder nicht befestigt oder, wenn ausnahmsweise asphaltiert, dann übersät mit Schlaglöchern. Dazu kommt, dass die Geschwindigkeitsregelungen, so es sie geben sollte, nicht beachtet werden und die Autos in erstaunlichem Tempo durch die Dörfer rasen. Das Leben in den Dörfern und häufig auch in den Städten spielt sich hauptsächlich draußen ab, was bei den immer warmen Temperaturen gut nachvollziehbar ist.

Asante sana – danke
sehr allen, die dieses Vorhaben ermöglicht haben.«

Ute Herzog

Auf den Straßen in Haydom fährt es sich anders

In Haydom angekommen nahmen wir an einer Führung durch die Klinik und vor allem durch das im Frühjahr neu eröffnete Gebäude teil. Mich hat sehr beeindruckt, dass es in dem neuen dreistöckigen Gebäude keinen Aufzug, sondern eine breite Rampe in alle Etagen inklusive Keller gibt. Es ist somit für alle rundum barrierefrei nutzbar. Die Kinderstation ist mit schönen bunten und großen Bildern von afrikanischen Wildtieren bemalt und relativ gut ausgestattet. Die Klinik wurde 1955 von Missionaren aus Norwegen errichtet, gehört der Evangelical Lutheran Church of Tanzania und wird noch heute von Norwegern, Holländern und Deutschen unterstützt.

Im Vorfeld hatten wir erfahren, dass auf der Kinderstation dringend ein Laptop gebraucht wird. Dank einer Spende aus eigenen Reihen konnten wir dem Leiter der Kinderstation, Dr. John Fissoo, ein gut erhaltenes Laptop überreichen.

Nach und nach trafen immer mehr Kinder mit ihren Müttern ein, zum Teil nach sehr langer Anreise. Eine Mutter mit Kleinkind wurde samt Gepäck und Rollstuhl vom Vater mit dem Motorrad gebracht. Die Kinder mit ihren Müttern wurden von Theresa Harbauer und ihrem Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteam klinisch evaluiert, untersucht und medizinisch betreut. Sie erhielten medizinisch dringend erforderliches Material, sowie Alltags- und Hygieneartikel. In Vorträgen und praktischen Anleitungen bekamen sie das Wissen über die notwendige Versorgung der Kinder zu Hause vermittelt. Insgesamt kamen 50 Kinder mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus im Alter von wenigen Monaten bis 16 Jahren.

Foto: Ute Herzog

Mitarbeitende des CCBRTs, das schon viele Jahre mit diesem Projekt in Haydom kooperiert, reisten an und brachten Rollstühle mit, unter anderem auch fünf der zehn Rollstühle, die wir finanziert hatten. Sabas und Godfrey passten die ganze Woche über Rollstühle an, reparierten Rollstühle oder maßen die Kinder aus, die einen neuen Rollstuhl erhalten werden. Shamal und ich konnten uns mit ihnen gut fachlich austauschen. Während Shamal immer wieder tatkräftig mit sägte und schraubte, schaute ich gerne bei Savas vorbei, um mit ihm über besondere Aspekte der Rollstuhlversorgung zu sprechen.

Von Anfang an waren Amina, Johari und Elias beteiligt, drei Erwachsene Peers mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus. Sie hielten Vorträge, standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und waren wichtige Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen. Es hat mich sehr gefreut und beeindruckt, dass die Peers selbstverständlich im Team mit einbezogen sind.

Bald fiel uns ein dreijähriger Junge auf, der, wie die meisten in seinem Alter, noch keinen Rollstuhl hatte. Er blickte vom Schoß seiner Mutter auf unseren Duplikart. Na klar, durfte er den ausprobieren. Die Freude und das Staunen einer Traube von Zuschauenden waren förmlich greifbar, als der Junge seine ersten eigenen Meter im Rollstuhl zurücklegte. Schnell wurde uns klar, wir hatten den Jungen gefunden, dem wir diesen kleinen Rollstuhl mitgeben werden. Mit der Mutter vereinbarten wir, dass sie den Duplikart nach einem Jahr, wenn er voraussichtlich nicht mehr passen wird, wieder nach Haydom zurückbringt. Für die Fortbewegung draußen bestellten wir für ihn einen geländegängigen Rollstuhl. Es war faszinierend zu beobachten, wie schnell er lernte mit dem kleinen Rolli die Umgebung selbstständig zu erobern.

Frühsport am Morgen mit motivierender Musik

Morgens motivierte Theresa alle mit Musik zum Frühsport- Fitness, Boxen, Massage und Entspannung, alles war dabei und immer mit viel Freude. Anschließend gab es, während die Untersuchungen und die Rollstuhlanpassungen weiterliefen, unterschiedliche Angebote: Vorträge für die Eltern und für die Kinder Rollstuhltraining, kleine Spiele, Malen, Anleitung zum Zähne putzen, mit Gilliard und mit uns. Bei einem Vortrag über Rollstuhlversorgung gaben wir einige Tipps zur Wartung und empfahlen den Rollstuhltisch, der bei fast jedem Kinderrollstuhl mit dazu gegeben wird, nur dann anzubringen, wenn er wirklich gebraucht wird.

Ein Highlight für Eltern und Kinder waren die beiden Sportnachmittage. Während es sonst etwas schwierig war, einen geeigneten Platz für das Sportangebot zu finden, kann in diesen Spina-Bifida-Wochen jeweils an zwei Nachmittagen ein Parkplatzgelände der Klinik genutzt werden. Die eigens von Haydom-friends dafür hergestellten Metallrampen wurden mit vereinten Kräften hervorgeholt und aufgebaut und die Kids eroberten die Rampen und das Gelände, dass es eine Freude war. Ob mit Gillard oder allein auf dem Skateboard oder wie Shamal, Johari und Elias mit Rollstuhl, selbst fahrend oder geschoben werdend, die Bewegungsfreude war enorm. Beeindruckend waren auch die Mamas, die beim Seilspringen ihre Künste zeigten.

Ein weiteres Highlight und ganz besonderes Erlebnis war für mich ein Demozug durch Haydom. Auf einem großen Plakat wurde zum Verständnis für Menschen mit offenem Rücken und großem Kopf (die Übersetzung von Spina bifida und Hydrocephalus in swaheli) geworben und auf den weltweiten spina bifida Tag hingewiesen. Mit einem wunderbaren Lied, das aus einem Lautsprecher klang, zogen wir mit der gesammelten Gruppe und weiteren 40 Schülerinnen aus der Umgebung durch Haydom.

»Sawa sawa, tuwalee tuwapende, sawa sawa watoto hawa tualinde«

Ok, lasst uns sie großziehen und lieben, ok, lasst uns diese Kinder schützen.

Wir sind Theresa und ihrem Team und allen Beteiligten sehr dankbar, dass wir diese Woche in Haydom miterleben und auch ein Stück mitgestalten durften. 

Zurück in Arusha besuchten wir die Werkstätte des Hilfsmittelherstellers Kyaro. Colman, der junge Besitzer, zeigt sich sehr offen für Verbesserungsvorschläge. Inzwischen hatten Shamal und ich ja einiges gelernt über die Situation in Tansania und den Erfordernissen an einen Rollstuhl. Er muss geländetauglich, sehr robust, leicht reparierbar und günstig herzustellen sein. Ein großer Radstand ist wichtig. Das kann durch das eine vorgelagerte, etwas breitere und größere Vorderrad gelöst werden oder durch zwei weiter vorstehende Lenkräder. Aus unserer Sicht könnte man allerdings die Hinterräder weiter vorne positionieren. Es gäbe noch mehr Verbesserungsvorschläge für die Rollstuhlhersteller Kyaro und CCBRT, doch dazu müssen wir abschätzen, was kostengünstig realistischerweise umgesetzt werden kann. Daher sind wir mit Verbesserungsvorschlägen zunächst sehr vorsichtig. Ich nehme mir vor in Kontakt und im Austausch mit Colman und Sabas zu bleiben. 

Unsere nächste Station war die Zweigstelle des CCBRT in Moshi, 200 Kilometer von Arusha entfernt. Mit der Leiterin Lucy Kavishe hatte ich im Vorfeld per Videochat gesprochen und sie hat uns eingeladen das CCBRT in Moshi zu besuchen. Dort fand in dieser Woche ein Programm mit Kindern mit Cerebralparese (auch ›Spastik‹ genannt) statt. Inzwischen konnten wir den Kontakt zu Rollstuhlsportlern herstellen und die Basketballspieler*innen Linda, Beatrice und Abdul, sowie Tunu von der grassroot Initiative Songambele kamen zur Vorstellung des CCBRT dazu. Flora, eine junge engagierte Mitarbeiterin war für uns zuständig.

Unabhängig davon leiteten Sabas und Abdul in der Woche am selben Ort einen Schulungslehrgang der WHO, genannt Wheelchair service training package. Sie bildeten unter der ständigen Aufsicht eines älteren amerikanischen Ehepaares eine Woche lang nach diesem Programm vier Personen aus, um sie zu befähigen, Kinder und Erwachsene mit Rollstühlen zu versorgen. Ich fand es sehr interessant, mit viel theoretischem Input und auch mit praktischen Anpassungen. Die mitgebrachten Jesus Christ Church Rollstühle erschienen mir eher nicht so geländetauglich für Tansania.  

Die Kinder mit CP, im Alter von wenigen Monaten bis fünf Jahren, hatten noch keinen Rollstuhl. Die Mütter und der Vater sind mit ihren Kindern auch eher für die Therapien als zur Rollstuhlversorgung gekommen. Wie in Haydom wurde Shamal auch hier von den Kindern bewundert und umschwärmt. Sie kletterten teilweise zu dritt auf seinen Schoß oder sie schoben ihn begeistert durch die Gänge. Ein sehr motivierendes Lauftraining. Schade, dass Shamal uns schon am zweiten Tag verlassen musste, da sein Flug nach Hause für die Mitte der Woche gebucht war.

Rollstuhltraining als Lernprozess

Das Programm für Mütter und Kinder bestand hauptsächlich aus physiotherapeutischer Anleitung, angeleitet mit sehr viel Herzblut, aber sehr wenig Material. Anders als die Kinder mit Spina Bifida und Hydrocephalus benötigen die CP-Kinder nicht so viel medizinische Hilfen und Vorsorgeuntersuchungen. Die Mütter bekamen ein Heft zur Anleitung mit Abbildungen zur Handhabung und zu gezielten Übungen. Dies diente auch zur Dokumentation der Fortschritte der Kinder über die Monate und Jahre. Ich bot für das Therapeutenteam und die Eltern ein Rollstuhlfahrtraining an. Mein Ziel war es, dass sie erkennen, dass das Rollstuhlfahren ein Lernprozess ist und das Lernen in kleinen angeleiteten Lernschritten zum Erfolg führt.

Schließlich konnte ich in Moshi noch die Initiative Songambele (www. songambele.org) besuchen, die von Faustina Urassa, einer emanzipierten Frau mit Querschnittlähmung gegründet wurde. Sie setzen sich ein für Teilhabe, Gleichberechtigung, bieten Peer-Groups und auch Rollstuhlsport an. Mit ihrer Tochter Tunu Urassa konnte ich an einem Rollstuhlsportangebot teilnehmen. Auch mit ihr werde ich mich weiter über Rollstuhlsport- und Mobilitätsangebote austauschen.

Fazit verbunden mit einem großen »Dankeschön«

Dank vieler privater Spenden und der Spende der Georg-Kraus-Stiftung konnten wir das Projekt erfolgreich verwirklichen. Wir lernten die Bedingungen und die Initiativen vor Ort kennen, knüpften Kontakte zu den unterschiedlichen Institutionen und den Organisationen, so dass ich hoffe eine gute Basis für zukünftige Kooperationen zu haben. Ein großer Dank geht an Theresa Harbauer und ihr Haydom-Team, ohne sie und ihr großartiges Engagement für die Kinder in Tansania, hätten wir unser Rollikids-Projekt nicht initiiert.  

In Zusammenarbeit und im Austausch mit lokalen Herstellern wie CCBRT und Kyaro möchten wir die Produktion und Anpassung geländetauglicher Rollstühle vor Ort unterstützen und verbessern. Verbesserungsvorschläge werden wir schrittweise und in enger Abstimmung mit den Partnern erarbeiten, um praktikable und kostengünstige Lösungen zu schaffen.

Kontakte zu den Sportverbänden, zu Songambele und zu den Einrichtungen für Kinder mit Rollstuhl wurden erfolgreich geknüpft. Wir hoffen sehr durch die Kooperationen dazu beitragen zu können, den Kinder- und Jugendrollstuhlsport in Tansania weiter auszubauen, nach und nach Strukturen zu schaffen, die den Kindern mehr Mobilität und den Zugang zu sportlicher Aktivität ermöglichen.

Aus unserer Erfahrung heraus wäre es sehr hilfreich einwöchige Sport- und Mobilitätstrainigskurse anzubieten. Die Planung gemeinsamer Kurse, in Kooperation mit den lokalen Einrichtungen und Initiativen, die Ausbildung von Mobilitäts- und Rollstuhltrainer*innen vor Ort, könnten und sollten wichtige nächste Schritte sein.

Unsere Erfahrungen vor Ort haben uns gezeigt, wie durch Engagement und Zusammenarbeit nachhaltige Verbesserungen für Kinder mit Behinderungen in Tansania erreicht werden können. Die vielen wertvollen Erfahrungen und persönlichen Kontakte, die wir erleben durften, bilden eine gute Grundlage für diese Vorhaben.

Text: Ute Herzog

Fotos: Lena Schlott (wenn nicht anders gekennzeichnet)